Für Crashtime war der Gig am Gomimax ein voller Erfolg, es war ein sehr spezieller Gig, dieses Feeling unter freiem Himmel mitten im Wald abzurocken, das war schon was ganz Besonderes.
Die supertolle Atmosphäre gepaart mit der lockeren, feuchtfröhlichen Stimmung trug das Seinige zu diesem Hammerfest bei.
Ein ganz dickes Lob gehört den Gomimax-Jungs die das überhaupt erst mit ihrem totalen Einsatz ermöglicht haben.
Big Thanks im Namen von Crashtime.... see you again
Keep on Rocking
Crashtime
Konzertbericht vom Reunion von „Crashtime“:
Es war 20.30 Uhr, als nahezu 100 begeisterte Anhänger von Crashtime in dem Saal des Zentrumsschopfs in Spreitenbach in die Dunkelheit gehüllt wurden. Es lag eine geballte Spannung in der Luft, dass
es förmlich knisterte als das Intro ertönte......
Kurz darauf liess es Crashtime mit ihrem Opener „La isla Bonita“ von Madonna erstmals so richtig krachen, das Publikum rockte vom ersten Ton an ausnahmslos mit. Nahtlos an den Opener wurde der
zweite Song Dr Alpeflug, (Mani Matter) präsentiert, wobei der zweistimmige Soloteil der beiden Gitarristen beim Publikum besonderen Anklang fand.
Als dann der Sänger die Frage stellte: „Wär hät ned ou vöu blöder ta?" war klar, dass der nächste Song „E hätt no vöu blöder ta“ vom Gölä sein würde. Auch hier, das Publikum war vom ersten Ton an
voll dabei, klatschte rhythmisch und sang den Refrain begeistert mit.
Nächster Song im Set von Crashtime war, (wie konnte es anders sein, wenn sie an einem Freitag spielten) Friday I`m in Love. Das Harmonische Gitarrenspiel dieses Songs gepaart mit dem guten Gesang und
der druckvollen Begleitung von Drum und Bass machten diesen Song zu einem der vielen Highlights an diesem Abend. Was auch das Publikum mit begeistertem Applaus zum Ausdruck brachte.
Es war an der Zeit dass Crashtime eine Eigenproduktion zum Besten gab. Mit dem Song „Hymne“ (Hymne auf die Schweiz) wurde das auch in die Tat umgesetzt. Mit eher ruhigen Klängen und
stimmungsvoll fing der Song an, steigerte sich mit jedem Break, bis hin zum Refrain der sehr eingängig war und sich zu einem Ohrwurm entwickelte. Das melodiöse Solo (das einwenig an die Filmmusik von
Titanic erinnert) rundete diese gelungene Eigenkomposition ab.
Der nächste Song war der Sommerhit 2009 schlechthin „This is the Life“ von Amy
Macdonald. Schon der Anfang des Songs brachte das Publikum aus dem Häuschen. Die Stimmung war auf dem Siedepunkt, als das Publikum von Sänger
(Al) zu einer Gesangseinlage aufgefordert wurde und auch ohne zu zögern alle mit vollem Einsatz mitmachten. Es wurde mitgeklatscht und mitgesungen als wäre Amy Macdonald persönlich auf der
Bühne.
Man dachte der Höhepunkt sei nun erreicht, doch es kam anders. Als „Schrei nach Liebe“ - als Mundart-Version von den Ärzten - angespielt wurde, gab es für das Publikum kein halten mehr. Dieses Stück
war ein weiteres Highlight an diesem Abend, wenn nicht „DAS“ Highlight schlechthin welches die Stimmung im Saal zum kochen brachte.
Es folgte „s`Chartehuus“, eine weitere Eigenkomposition welche trotz Publikums-Debüt von den Anhängern der Band wahrlich aufgesogen wurde. Die
melancholischen Melodie-Bögen und die markante Gesangsmelodie verschmolzen mit dem nachdenklich stimmenden Text komplett in einander.
Es wurde Dunkel im Saal. Als Intro wurde das Original „One of us“ von Joan Osburne angespielt, das jedoch nach wenigen Sekunden abrupt abriss. Crashtime legte einige Zacken an Tempo und Härte zu und
sie zelebrierte die Voll-Rock-Version dieses Songs, was der Stimmung einen weiteren Höhenflug gab. Bei diesem Song wurden auch gleich alle Bandmitglieder vorgestellt, denn es war zugleich der letzte
Song des Konzertes, vorerst.
Denn das Publikum wollte an diesem Abend mehr von Crashtime`s Rocksound und trugen die Band lautstark – mit Zugabe rufen – auf die Bühne zurück. Mit „Mrs. Robinson“ von Simon and Garfunkel
präsentierte Crashtime einen weiteren Kracher in einer Voll-Power-Version. Diese gefiel durch die gute Mischung von Rhythmus, Melodie und einer gehörigen Portion „Punk“.
Als Abschluss dieses Abends zog Crashtime noch einen besonderen Joker aus dem Ärmel. Mit „Knock`in on Heavens Door“ brachte sie einen Song der dem Publikum nochmals alles abverlangte. Der Refrain
wurde vom Publikum bis zum Schluss begeistert mitgesungen.
Es war ein gelungener Auftritt von Crashtime und man darf gespannt sein, was in naher Zukunft von Crashtime noch zu erwarten ist. Diese interessante und abwechslungsreiche musikalische Mischung, welche uns Crashtime präsentiert hat, war viel versprechend und lässt weitere tolle Konzerte erahnen.